Andreasplatz


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Der Andreasplatz in Hildesheim ist der Platz um die Hildesheimer Andreaskirche. Er befindet sich im Privateigentum der evangelisch-lutherischen St. Andreas-Gemeinde, ist jedoch öffentlich zugänglich und wird heute als Ausweichstandort für den Wochenmarkt genutzt.

Der Andreasplatz war ungefähr vom Jahr 1000 bis um 1250 „neuer“ Marktplatz der Altstadt Hildesheim. Zuvor hatte sich das wirtschaftliche Zentrum am Alten Markt befunden. Dieses wanderte schließlich noch weiter ostwärts zum heutigen Marktplatz. Bis 1810 wurde der Platz auch als Friedhof genutzt. Von 1195 bis 1875 hieß er offiziell Andreas-Kirchhof, daneben wurde er bereits um 1300 auch Lutkemarkt genannt. Der Andreasplatz bzw. seine unmittelbare Umgebung ist bzw. war abgesehen von der Andreaskirche selbst Standort mehrerer bedeutender Gebäude. Der Umgestülpte Zuckerhut wurde beim Bombenangriff auf Hildesheim am 22. März 1945 ebenso zerstört wie das Trinitatis-Hospital und das Pfeilerhaus. Die Alte Münze wurde im Zuge des Wiederaufbaus um ein Stockwerk erhöht. Auf dem Platz erinnert der Bugenhagenbrunnen an die Einführung der Reformation in Hildesheim 1542 durch Johannes Bugenhagen, die von der Hauptpfarrkirche der Altstadt St. Andreas ausging. Der Umgestülpte Zuckerhut wurde 2009–2010 rekonstruiert.

Andreasplatz
Bild 1: Keine Beschreibung

Quellenangaben
Beschreibung: http://de.wikipedia.org/wiki/Andreasplatz_%28Hildesheim%29, 16.05.2011
Bild 1: Privatbesitz Hermann-Josef Brand