Kehrwiederturm
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Der Kehrwiederturm in der Keßlerstraße ist der letzte erhaltene Turm der alten Hildesheimer Stadtbefestigung. Ursprünglich gab es einmal vier Türme.
Aus Steinen erbaut hieß dieser Wehrturm zunächst Honser Tor nach dem in der Nähe gelegenen Dorf Hohnsen. Der Sage nach verdankt er seinen jetzigen Namen dem Umstand, dass der Klang seines Geläuts einem adligen Fräulein, welches sich im angrenzenden Wäldchen verirrt hatte, den Weg nach hause zeigte. Zu dem Zweck, den Bürgern, die sich außerhalb der Mauern aufhielten, heimzuläuten, war der Turm tatsächlich mit einer Glocke ausgestattet, die später in die nah gelegene Lambertikirche überführt wurde.
Über das Datum der Errichtung gibt es zwei verschiedene Angaben. Einerseits wird das Jahr 1456 genannt, in anderen Quellen wurde der Kehrwiederturm um das Jahr 1300 erbaut.
Die letzte Renovierung fand im Jahr 1982 statt, heute wird der Turm für Ausstellungen genutzt. Zusätzlich bietet das Hildesheimer Standesamt hier Trauungen an.

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Bild 1: Privatbesitz Hermann-Josef Brand
Bild 2: Privatbesitz Hermann-Josef Brand